Digitalisierung ist mehr als Excel, Word und PowerPoint.

Unsere Welt und unser Alltag werden immer digitaler. Dies soll uns keine Sorgen bereiten, sondern wir müssen damit klug und nutzenorientiert umgehen, denn die digitale Welt ergänzt unseren Alltag durch neue Möglichkeiten der Kommunikation, der Zusammenarbeit und der Kreativität.

Digitalisierung bedeutet eine Flexibilität für uns alle und ist ein wichtiges Werkzeug, das wir für uns nutzen sollten – auch und insbesondere für unsere Stadtverwaltung und die Bürgerinnen und Bürger bei den Behördengängen.
Das Ziel muss sein, dass durch digitale Prozesse möglichst Vieles von zuhause aus erledigt werden kann. Ich stelle mir hier unter anderem die digitale Genehmigung von Vereinsfesten, eine elektronische Wohnsitzmeldung, digitale Bauanträge oder allgemein ein digitales Bürgerbüro vor. Vieles mehr ist denkbar und kann umgesetzt werden.
Als Ihr Bürgermeister werde ich sehr gerne auch zusätzliche Online-Sprechzeiten anbieten, bei denen ich per Video-Call zur Verfügung stehe. Ich kann mir vorstellen, dass digital übertragene Bürgerversammlungen positiv angenommen und genutzt werden.
Als „digitales Schaufenster“ möchte ich darüber hinaus unser „StadtGUGGE“ ausbauen und Aktivitäten, Veranstaltungen, Neuigkeiten oder auch unsere Vereine, Einrichtungen und Geschäfte immer wieder attraktiv vorstellen.

Schon von klein auf ist das Hineinwachsen in unsere digitale Welt und die vielen Möglichkeiten durch Apps, Tablets und andere digitalen Angebote normal geworden. Auch unsere Kindertageseinrichtungen und Schulen müssen diese neue Normalität für unsere Kinder aufgreifen können – sie im Umgang damit sensibilisieren und unterstützen und die Grundlage für ein modernes Lernen schaffen. Eine aktuelle, digitale Ausstattung unserer Einrichtungen – bis hin zu unserer Stadtbibliothek und unserem Jugendzentrum – ist unverzichtbar.

Für Pflege und altersgerechtes Wohnen stellen digitale Angebote eine wirkliche Bereicherung dar, durch intelligente Sensoren, Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten oder Sicherheitssysteme, wie den digitalen Hausnotruf am Handgelenk. In Zusammenarbeit mit der Caritas-Sozialstation und anderen Trägern will ich im Rahmen der städtischen Möglichkeiten den Alltag für unsere Senioren in unserer Stadt verbessern. Dabei möchte ich unsere „Digitalpaten“ – verschiedene Schüler und Schülerinnen unserer Schulen, die Senioren auf dem Weg in die digitale Welt begleiten – weiter unterstützen.

Die Grundlage dafür ist, dass alle Stadtteile durch eine schnelle, ausreichende Breitbandversorgung angebunden sind. Beispielsweise in Streit muss die Mobilfunk-Abdeckung noch verbessert werden, falls notwendig auch durch ein erweitertes Angebot an Hotspots.

Wichtig ist mir: Digitalisierung muss den Menschen einen Mehrwert bieten!
Dabei will ich diejenigen nicht im Prozess der Digitalisierung verlieren, die aus unterschiedlichsten Gründen keine digitalen Zugänge oder Medien nutzen können.
Auch weiterhin müssen der menschliche Kontakt, das gemeinsame Miteinander und ein persönlicher Service das A und O unserer Stadtverwaltung sein. Dafür werde ich mich einsetzen.

🎯

Meine Ziele

  • Digitale Angebote für alle Menschen erweitern
  • Online-Sprechzeiten des Bürgermeisters
  • Förderung der Kindertageseinrichtungen und Schulen
  • Flächendeckende Breitbandversorgung und Mobilfunkabdeckung
  • Digitalisierung und persönlicher Service im Einklang

Erlenbach entwickeln.
Mit Fokus auf das, was zählt.

Die Verantwortung für das Amt des Bürgermeisters zu übernehmen ist eine mindestens sechsjährige Aufgabe. Einige Themen, die heute aktuell sind, werden uns noch viele Jahre begleiten - deshalb ist es mir wichtig, meine Positionen umfassend und aufrichtig zu erklären.